Weltwoche

Starke Verluste in der Dimension «Professionalität»

▪ In der Vergleichsgruppe landet das Wochenmagazin insgesamt im vorderen Mittelfeld. Die Weltwoche ist einer der wenigen Fälle, wo Befragung und Inhaltsanalyse voneinander abweichen. Eine relativ hohe Berichterstattungsqualität steht einer vergleichsweise niedrigen Einschätzung der Qualität durch das Publikum gegenüber.
▪ Die Weltwoche muss im Vergleich zur letzten Erhebung 2018 sogar weitere Einbussen bei der Qualitätseinschätzung durch Befragte, aber auch bei der Inhaltsanalyse hinnehmen. Besonders gravierend sind dabei die Verluste in der Dimension «Professionalität»: Der politischen Wochenzeitung mangelt es im Vergleich zur letzten Erhebung an Sachlichkeit, Quellentransparenz und Eigenleistung.

Rating
Gesamtqualität 2020
Relevanz 2020
Vielfalt 2020
Einordnungsleistung 2020
Professionalität 2020

Lesebeispiel: Die Weltwoche erreicht 66 von 100 Qualitätspunkten.

Qualitäts­einschätzung Zielgruppe
n.a.
65
n.a.

15-34

35-54

55+

Altersgruppen

68
63

weiblich

männlich

Geschlecht

n.a.
69
60

niedrig

mittel

hoch

Bildungsniveau

Qualitätswahrnehmung pro Zielgruppe: Je nach Alter, Geschlecht und Bildungsniveau vergeben die Befragten unterschiedlich viele Qualitätspunkte (Skala von 0 «sehr niedrige Qualität» bis 100 «sehr hohe Qualität»).

(n.a.) steht für «nicht angegeben» und markiert Zielgruppen, deren Fallzahl zu gering ist für eine aussagekräftige Qualitätseinschätzung.

Qualität im Vergleich

Qualitätswahrnehmung

Berichterstattungsqualität

Relevanz

Vielfalt

Einordnungsleistung

Professionalität

Lesebeispiel: Die Weltwoche positioniert sich im Qualitätsmittelfeld der Vergleichsgruppe.

Medienunternehmen Weltwoche Verlags AG
Verleger Roger Köppel
Chefredaktor Roger Köppel
Reichweite 2019 164 500
Politik 39%
 
Wirtschaft 8%
 
Kultur 28%
 
Sport 0%
 
Human Interest 25%